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Diese Themen werden hier beschrieben

Benno Berghammer
Bad Tölz

Benno Berghammer verkörpert in allen 69 Folgen der beliebten Fernsehsendung  - Der Bulle von Tölz
den Kriminalhauptkommissar. Er ist der Bulle von Tölz und er ist dafür verantworlich das im schönen
Bad Tölz kein noch so schlauer Mörder ungestraft davon kommt. Sein ganz eigener kriminalistischer
Spürsinn hilft ihm dabei auch die verwirrensten Machenschaften bei den Morden in Bad Tölz, in die
häufig wichtige Personen aus der Tölzer Politik und Wirtschaft verstrickt sind zu lösen und die Mörder
hinter Gitter zu bringen.



Benno Berghammer ist Junggeselle und er ist einfach glücklich und zufrieden im Hotel Mama zu wohnen.
Resi Berghammer - die Mama wünscht sich Enkelkinder - doch dieses Thema verdrängt Benno geschickt
mit seinem ganz eigenen Charme - und so wohnen beide zufrieden in der Pension Resi.



Bad Tölz  (Quelle - Wikipedia - Bad Tölz)

Sehenswert ist das Ensemble der Marktstraße mit den breitgelagerten Häusern der Tölzer Kaufleutefamilien
und Patrizier im barocken Stil, welche allesamt mit Fassadenmalereien (Lüftlmalerei) geschmückt sind.
Hervorzuheben sind dabei der Khanturm von 1353, die alte Posthalterei von 1600, das Sporerhaus,
das Moralthaus und das Alte Rathaus mit dem Zwiebelturm aus dem 15. Jahrhundert, das ehemalige
Mädchenschulhaus (1843 bis 1982) von 1588, der Marienstift, das Höckhenhaus und das Pflegerhaus
Kaspar Winzerers des II. von 1485. Im Keller des heutigen Metzgerbräus (Burgkeller) unterhalb der
Stadtpfarrkirche sind bis heute Gewölbeüberreste der ersten Tölzer Burg erhalten. Das letzte Tölzer Schloss
stand, bis es 1770 wegen eines Unwetters zu weiten Teilen einstürzte, an der Stelle des heutigen Schlossplatzes
und des neuen Rathauses, das 1772 erbaut wurde und ab 1779 als Sitz des Landrichters diente.



An ihrem oberen, östlichen Ende befindet sich das 1887 errichtete Denkmal für Kaspar Winzerer III,
genannt der "Goldene Ritter". Er war Landpfleger in Tölz. Gleichzeitig dient dieses Denkmal als Andenken
an die sechs gefallenen Tölzer des Deutsch-Französischen Krieges. Ebenfalls am Beginn der Marktstraße
befindet sich im prunkvollen Heimat- und Bürgerhaus von 1602 das Stadtmuseum.
Dieses Heimat- und Bürgerhaus dient auch als Kulisse für das Polizeipräsidium
der bekannten Fernsehserie „Der Bulle von Tölz“.

Weiter hinab in Richtung Isar liegt die spätmittelalterliche Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, das älteste
bestehende Bauwerk des Isarwinkels (erbaut 1454), die 1875 bis 1877 den neugotischen Turm erhielt
und deren Ausstattung teilweise aus dem 19. Jahrhundert stammt. Die Stadt im Norden überblicken
liegt der Kalvarienberg mit der Heilig-Kreuz-Kirche, einer interessanten Doppelkirchen-Anlage
des 18. Jahrhunderts (erbaut 1735), der Heiliggrabkapelle (Nachbildung der Scala Santa in Rom) und
der Leonhardikapelle. Diese Kapelle wurde 1718 zu Ehren des Heiligen Leonhards und der Gefallenen
des Bauernaufstandes von 1705 errichtet. Zudem ist sie das Ziel der alljährlich seit 1855 am 6. November
tattfindenden Leonhardifahrt, mit mehr als 80 Wagen und jährlich rund 25.000 Besuchern, die größte ihrer Art.
Dort verläuft ebenfalls einen Kreuzweg, der wie die Kalvarienbergkirche vom reichen Salzbeamten Nockher
gestiftet wurde. Auf diesem Kalvarienberg befand sich im Mittelalter und der frühen Neuzeit auch eine
der beiden Hinrichtungsstätten in Tölz, woran heute noch der Name Galgenleite erinnert.

Vom Kalvarienberg bietet sich ein Panoramablick über den Isarwinkel, bis in das Karwendelgebirge.
Östlich der Marktstraße befindet sich die Mühlfeldkirche (Wallfahrtskirche Maria Hilf, erbaut 1736) mit
einem Fresko der Tölzer Pestprozession von Matthäus Günther im Altarraum und einem Zwiebelturm.
Im Badeteil der Stadt, westlich der Isar, liegen der Kurpark, der Streidlpark und der Rosengarten.
Ebenso befinden sich dort die Franziskanerkirche (erbaut 1624), die ebenfalls als Kloster dient,
sowie die evangelische Johanneskirche (erbaut 1879/80), mit einem Deckengemälde
von Hubert Distler von 1970 und einem Altarbild von Lovis Corinth von 1898.

Auf einer Anhöhe über der Stadt, Richtung Wackersberg, steht das Ehrenmal der Spielhahnjägerdivision
Dieses Denkmal wurde dort 1957 an Stelle eines Pavillons (genannt Belvedére) errichtet und dient
zum Gedenken an mehr als 10.000 im Zweiten Weltkrieg gefallene Spielhahnjäger.

Als Bindeglied zwischen der Tölzer Altstadt und dem Badeteil dient die Isarbrücke.
Diese wurde im Laufe der Jahrhunderte häufig erneuert und umgestaltet. Sehenswert sind im Badeteil
zudem das Flößerdenkmal und die 1929-1930 von Heinz Moll neu errichtete Wandelhalle,
die größte Europas (110 m lang). Außerdem wurde im Badeteil das Kurhaus, dessen Entwurf
von Gabriel von Seidl stammt, erbaut.
Allerdings konnte der 1913 verstorbene Baumeister die Fertigstellung nicht mehr miterleben,
weshalb sein Bruder Emanuel von Seidl dessen Arbeit übernahm.

Ebenfalls interessant sind der letzte verbliebene historische Kalkofen nahe dem Isarufer beim Jägerwirt,
sowie der 1906 eingeweihte Waldfriedhof (nachdem die alten Friedhöfe um den Tölzer Kirchen
aus hygienischen und Platzgründen nach und nach aufgelöst wurden). Etwas im Schatten der berühmten
Marktstraße, aber einen Besuch wert, ist das Gries, mit seinen engen, verwinkelten, mittelalterlichen
Gassen und Plätzen und den zahlreichen Brunnen. Dieser Stadtteil, der älteste von Tölz, diente einst
als Wohn- und Herbergsort der Handwerker
(vor allem Flößer, Kalkbrenner, Siebmacher, Fischer, Köhler und Tischler).
Weil sich viele der armen Handwerker damals kein eigenes Haus leisten konnten, besaßen oder mieteten
diese oft nur ein Stockwerk. Daher gibt es heute noch an vielen Häusern im Gries die
auffallenden Holztreppen an der Außenwand der Häuser.

Da Tölz im Laufe seiner Geschichte mehrmals von verheerenden Großbränden heimgesucht wurde,
wurde zu Ehren des Heiligen Florian der Floriansbrunnen am Fritzplatz erbaut.
Um das Finanzamt zu verspotten, wurde dessen bunte Holzskulptur mit entblößtem Hintern dargestellt.

Einst war Tölz mit seinen zeitweise 22 Brauereien bekannt für sein Bier und Hauptlieferant für München.
Der Vorteil der Region waren die kühlen Lagerkeller, isoliert und in Flussnähe. Tölz wurde auf Tuff erbaut,
München hingegen auf Kies. Mit der Erfindung der ersten Kompressionskältemaschine durch Carl von Linde
1873 war dieser Vorteil verloren und andernorts neu entstandende Brauereien minderten den Absatz merklich,
und so begann der Abstieg. Zeitweilig gab es in Tölz keine Brauerei mehr. Die letzte historische Brauerei,
die Grünerbrauerei (gegründet im Jahr 1603) schloss 2005 ihre Pforten und wurde zu einem Wohnhaus umgebaut.
Tölzer Bier gibt es bis heute, allerdings stammt dieses aus Kaltenberg. Unzählige Gebäude- und Gassennamen
erinnern in Bad Tölz bis heute an die Geschichte der Brauereien. 2008 wurde unweit der ehemaligen
Grünerbrauerei, von einem ehemaligen Brauer des Klosters Reutberg eine neue Brauerei unter
dem Namen Mühlfeldbräu gegründet.




Kontakt

Das Bulle von Tölz MUSEUM
Kapellengasteig 3
83646 Bad Tölz

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Telefon: 08041-7991377

Eintritt

Eintrittspreis – 7,50 €
Reduzierter Eintrittspreis - 6,00 €
(Schwerbehinderte mit Ausweis
und Gruppen ab 10 Personen)
Kinder bis 15 Jahre freier Eintritt
Mitgebrachte Hunde bitte an die Leine nehmen

Öffnungszeiten

Montag bis Samstag
10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
(Letzter Einlass 17.00 Uhr)

Sonntag und Feiertag
11.00 Uhr bis 18.00 Uhr
(Letzter Einlass 17.00 Uhr)

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